Was ist Simulation

Simulationstrainings zur Stärkung der Patientensicherheit – realitätsnah, praxisorientiert ohne Gefährdung für den Patienten! 

Nebst medizinisch-fachlichen Fertigkeiten sind eine gut funktionierende Teamzusammenarbeit, effektive Kommunikation, korrekte Entscheidungsfindung und ein zielgerichtetes Aufgabenmanagement entscheidend, um Patientenschäden zu vermeiden. Diese Kompetenzen, auch Non Technical Skills (NTS) genannt, werden in den Simulationen systematisch und gezielt trainiert.

Die Teilnehmenden trainieren in realitätsnaher - oder gewohnter Arbeitsumgebung direkt vor Ort - das Management medizinisch definierter kritischer Situationen ohne Gefährdung des Patienten. Im Simulator werden an der Puppe diese Situationen geübt und dann im anschliessenden Debriefing gemeinsam darüber reflektiert, ausgetauscht und neue Handlungsstrategien entwickelt. 

«Bin mir nicht sicher ob die Dosierung des aufgezogenen Medikaments stimmt, was der Oberarzt da gerade aufgezogen hat und dem Patienten verabreicht! Aber er ist ja Oberarzt, der wird das schon wissen! Soll ich dennoch etwas sagen.» - Sagen oder nicht, warum sage ich es oder warum sage ich es nicht. Vor- und Nachteile. Einflussfaktoren. Dies ein mögliches Beispiel, was im anschliessenden gemeinsamen Debriefing besprochen und mit Hilfe der NTS und CRM Leitsätzen analysiert wird.

All die Prinzipien aus dem CRM und NTS sind Ansätze und Hilfsmittel, die helfen Zwischenfälle am und beim Patienten zu verhindern und sich der Einflussfaktoren der Human Factors bewusst zu werden.
Mehr Infos zu den NTS und CRM – Prinzipien finden sie hier.